SAP Transformation Incentive H1 2026: Was sich für Ihre Cloud Migration ändert
Mit starkem Partner die digitale Transformation meistern
SAP hat sein Transformation Incentive Programm für das erste Halbjahr 2026 neu aufgelegt und die Änderungen sind diesmal wirklich substanziell. Wer eine Migration auf S/4HANA Public Cloud plant oder aktuell abwägt, sollte sich das genauer ansehen. Denn ein großer Teil der Förderung fließt jetzt direkt in die Implementierungskosten, was das Programm deutlich konkreter und attraktiver macht als in der Vergangenheit.
Das SAP Transformation Incentive unterstützt Unternehmen finanziell beim Wechsel von bestehenden ERP-Systemen auf die SAP S/4HANA Public Cloud. Die Abwicklung läuft über autorisierte SAP Partner, und das Programm ist bis zum 30. Juni 2026 gültig, rückwirkend ab dem 16. Februar. Für Unternehmen, die den Schritt in die Cloud ohnehin auf der Agenda haben, ist das Timing also günstig, vorausgesetzt, man startet die Planung rechtzeitig.
Der Implementation Credit als zentrales Element
Die wichtigste Neuerung ist der sogenannte Implementation Credit. SAP stellt damit 50 % des gesamten Incentive-Werts als direkte Gutschrift auf die Projektkosten bereit. Das klingt technisch, ist aber in der Praxis ein echter Unterschied: Das Geld landet nicht irgendwo im Vertriebsbudget, sondern reduziert konkret die Rechnung für Ihr Implementierungsprojekt. Gerade bei größeren Migrationsvorhaben, wo die Implementierungskosten schnell einen erheblichen Teil des Gesamtbudgets ausmachen, kann das den entscheidenden Unterschied machen.
Die Auszahlung ist in zwei Phasen gegliedert. 25 % werden fällig, sobald der Implementierungsvertrag zwischen Partner und Kunde unterzeichnet ist. Die restlichen 75 % folgen nach dem Go-Live, nach Bestätigung durch den Kunden. Das schafft für beide Seiten eine klare, nachvollziehbare Struktur über den gesamten Projektverlauf hinweg und gibt Unternehmen die Sicherheit, dass die Förderung wirklich an den Projekterfolg geknüpft ist.
Zusätzlich zur Basiskreditierung gibt es zwei Aufschläge, die den Gesamtwert spürbar erhöhen können. Der erste betrifft die Anzahl der einbezogenen Geschäftsbereiche. Für jede zusätzliche Line of Business, die in die Migration einbezogen wird, steigt die Gutschrift um 10 %, das gilt auch für Line of Businesses, die Unternehmen bereits lizenziert hat. Wer also neben dem Kern-ERP auch Finance, HR oder Procurement migriert, kommt hier schnell auf 20 oder 30 % Aufschlag. Der zweite Uplift greift, wenn der Kunde einen Advanced Success Plan bucht. Auch hier kommen 10 % obendrauf. Beide Aufschläge lassen sich kombinieren, was den Gesamtanreiz bei geschickter Projektstruktur erheblich steigern kann.
Warum jetzt der richtige Zeitpunkt ist
Viele Unternehmen schieben die SAP Migration seit Jahren vor sich her. Die Gründe dafür sind bekannt: Hoher Aufwand, unklare Kosten, laufender Betrieb, der nicht unterbrochen werden kann. Das SAP Transformation Incentive adressiert zumindest den Kostenfaktor direkt und das in einem Umfang, der sich in der Projektplanung wirklich bemerkbar macht.
Hinzu kommt, dass SAP den Support für SAP ECC schrittweise reduziert und die strategische Entwicklung klar in Richtung Cloud geht. Unternehmen, die heute noch auf älteren Systemen laufen, werden den Schritt früher oder später machen müssen. Wer ihn jetzt geht, kann nicht nur von der aktuellen Förderung profitieren, sondern sich auch den Vorteil einer moderneren, zukunftsfähigen Systemlandschaft früher sichern.
Die S/4HANA Public Cloud bringt dabei eine Reihe von Vorteilen mit sich, die über die reine Technologiefrage hinausgehen: kürzere Innovationszyklen durch regelmäßige Updates von SAP, geringerer Aufwand für den IT-Betrieb, bessere Skalierbarkeit und eine enge Integration mit anderen SAP Cloud-Lösungen. Wer heute migriert, startet nicht nur auf einem moderneren System, sondern baut auch eine Grundlage für künftige Erweiterungen.
Obergrenzen der Zielgruppe
Die Förderung ist gedeckelt, aber großzügig bemessen. Der Einstiegswert liegt bei 4 Mio. €, was einem ACV Exit Rate von bis zu 10 Mio. € entspricht. Für je weitere 10 Mio. € ACV steigt der Cap um weitere 4 Mio. €, bis zu einem absoluten Lifetime-Cap von 8 Mio. €. Die Berechnung erfolgt auf Ebene des globalen Ultimate Parent, bei Unternehmensgruppen also zusammengefasst.
Am meisten profitieren Unternehmen, die aktuell noch auf SAP ECC oder einer anderen älteren Plattform laufen und den Wechsel in die Cloud ohnehin vor sich haben. Wer das Projekt sowieso plant, kann durch das richtige Timing und eine durchdachte Strukturierung des Vorhabens einen erheblichen Teil der Implementierungskosten auffangen. Besonders interessant wird es, wenn mehrere Geschäftsbereiche betroffen sind oder der Kunde bereit ist, einen Advanced Success Plan einzubeziehen, denn dann lassen sich die oben beschriebenen Uplifts voll ausschöpfen.
Was wir für Sie tun können
Als SAP Goldpartner begleiten wir Unternehmen durch den gesamten Migrationsprozess, von der ersten Bestandsaufnahme über die Projektplanung bis hin zum Go-Live und darüber hinaus. Wir kennen die Anforderungen, die ein solches Vorhaben an Ihr Team und Ihre Organisation stellt, und wissen, worauf es bei der Umsetzung ankommt.
Im Rahmen des aktuellen Incentive Programms unterstützen wir Sie dabei, die Fördermöglichkeiten optimal zu nutzen: welche Szenarien für Ihre aktuelle Systemlandschaft qualifizieren, wie die Projektstruktur aussehen sollte, um die Uplifts mitzunehmen, und wie ein realistischer Zeitplan bis zum 30. Juni 2026 aussehen kann. All das besprechen wir gerne in einem ersten Gespräch – ohne langen Vorlauf und ohne Verpflichtung.
Das Zeitfenster läuft bis Ende Juni 2026, aber Projekte dieser Größe brauchen Vorlaufzeit. Wenn Sie wissen möchten, ob Ihre aktuelle SAP-Landschaft qualifiziert und wie hoch das Potenzial in Ihrem konkreten Fall wäre, sprechen Sie uns an.
Das SAP Transformation Incentive für das erste Halbjahr 2026 ist kein Standardprogramm, das man einfach abhaken und vergessen kann. Die Kombination aus direktem Implementation Credit, kombinierbaren Uplifts und einem klar strukturierten Auszahlungsmodell macht es zu einem der konkretesten Förderangebote, die SAP in den letzten Jahren aufgelegt hat.
Entscheidend ist jedoch der Faktor Zeit. Das Programm läuft bis zum 30. Juni 2026 und Projekte dieser Komplexität benötigen Vorlaufzeit. Wer jetzt noch abwartet, riskiert, das Zeitfenster zu verpassen, bevor die Planung überhaupt abgeschlossen ist.
Für Unternehmen, die ohnehin vorhaben, auf S/4HANA Public Cloud zu wechseln, gibt es wenige Gründe, dies weiter aufzuschieben, und mit dem aktuellen Incentive einen handfesten Grund, dies jetzt anzugehen.
Alle Angaben basieren auf den SAP PartnerEdge Terms & Conditions H1 2026. Angebotszeitraum: 16. Februar bis 30. Juni 2026.